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RAIF ÖZALAN - Sicherheitsingenieur -

RAIF ÖZALAN
Diplom-Ingenieur Fahrzeugtechnik | Sicherheitsingenieur |
Auch Fachingenieur für Industrial Engineering und Prozessmanagement

Hertelstieg 4 | 22111 Hamburg | USt-ID-Nr: DE 266375327
Telefon: (040) 468 99 54 - 0 | eMail: mail (at) arbeitsexperte.de
Mehr Arbeitsschutz-Kontrollen gefordert

Die Corona-Krise hat jetzt unter anderem deutlich gemacht, auf welchem jeweiligen Niveau sich der betriebliche Arbeitsschutz und insbesondere der Gesundheitsschutz befindet. In der jetzigen Corona-Krise stellten viele Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer eine Diskrepanz zwischen den öffentlichen Verhaltensvorschriften und der Wirklichkeit in den Betrieben fest. Die Gewerbeaufsicht, die den Arbeitsschutz kontrollieren muss, hält sich in der Corona-Krise noch zurück. "Richtig wäre, dass Betriebe erst dann öffnen dürfen, wenn sie die Arbeitsschutzstandards erfüllen."

Hinweise Virus SARS-CoV-2 Hinweise Virus SARS-CoV-2

Viele – gerade kleinere – Unternehmen hören den Begriff Gefährdungsbeurteilung im Zusammenhang mit der Corona-Krise das erste Mal. Die Gefährdungsbeurteilung ist nach § 5 Arbeitsschutzgesetz (ASiG) das zentrale Element der Arbeitssicherheit. Arbeitgeber sind verpflichtet, eine Beurteilung darüber vorzunehmen, welchen gesundheitlichen Gefährdungen Arbeitnehmer(innen) ausgesetzt sind.

Mit dem Corona-Virus ist eine neue sogenannte „biologische Gefährdung“ im Sinne von § 5 Arbeitsschutzgesetz (ASiG) Abs. 3 entstanden. Arbeitgeber sind deshalb verpflichtet, eine neue Gefährdungsbeurteilung durchzuführen oder eine bestehende zu ergänzen.

Analysiert man die Entstehung von Coronavirus-Unfällen (Ansteckung und Übertragung) und Beinaheunfällen genauer, zeigt sich, dass organisatorische Unzulänglichkeiten und insbesondere der Mensch mit seinem Verhalten kritische Faktoren sind, welche die Arbeitssicherheit gefährden. Hieraus ergibt sich ein Dilemma für die Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit: Auf der einen Seite erfordert sichere Arbeitsausführung normierte Verhaltensweisen, andererseits hat der Mensch „seine guten Gründe“, wenn er sich nicht an die Verfahrensregeln hält.

Hätte jemand die potenzielle Unfallstelle (Arbeitsplatz: mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen halten) abgesichert, wäre es trotz fehlender technische Maßnahmen nicht zu diesem Zwischenfall gekommen. Das heißt, ein ganz bestimmtes Ereignis (hier eine Ansteckung mit Coronavirus), welches im kritischen Moment wirksam wird, löst den Zwischenfall oder Unfall aus. Hätte diese Bedingung in dieser bestimmten Situation nicht vorgelegen, wäre nichts passiert. Erst die Wechselwirkung der Systemkomponenten führt zum Unfall oder Zwischenfall.

Prävention

Bislang spielt in der Coronakrise vor allem die Reproduktionszahl R eine wichtige Rolle. Sie beziffert, wie viele Menschen ein Infizierter im Durchschnitt ansteckt, wenn es keinen Schutz vor dem Virus gibt, etwa in Form von Abstandsregeln oder durch einen Impfstoff. Vieles spreche dafür, dass der größte Teil der Infizierten niemanden anstecke, so der Evolutionsbiologe Jamie Lloyd-Smith von der University of California gegenüber der Fachzeitschrift "Science". Vielmehr infizieren vermutlich einige wenige sehr viele Personen.

Das Konzept der Verhaltensorientierten Arbeitssicherheit (Behavior Based Safety, kurz: BBS) basiert auf den Erkenntnissen der Verhaltenswissenschaften und orientiert sich daran, dass der Mensch durch gefährliches Verhalten Unfälle oder häufiger noch Beinaheunfälle provoziert.

Die Verhaltensprävention richtet Informationen, Botschaften und Vorschläge an das Individuum, um sein Wissen und seine Einstellungen zu verändern. Daraus soll dann eine Verhaltensstrategie abgeleitet werden, die es dem Menschen ermöglicht, die gesundheitsriskanten Einflüsse von evolutionsbiologischen Programmen und Umweltfaktoren günstig zu managen. Diese Aufgabe ist eine schwierige Aufgabe und – wie die Erfahrung zeigt – keine Aufgabe, die erfolgreich gelöst wurde.

Wie wirksam Verhältnisprävention sein kann, demonstrieren die Maßnahmen im Straßenverkehr, durch die die Zahl der Unfalltoten von über 24 000/Jahr auf unter 6 000/Jahr trotz mehr und trotz schnellerer Autos reduziert werden konnten. Dieser große Erfolg wurde nicht verhaltenspräventiv, sondern verhältnispräventiv erreicht, in dem u. a. Autobahnen beplankt wurden, Technik wie ABS, Rückhaltesysteme oder intelligente Leitsysteme und Geschwindigkeitsbeschränkungen eingeführt wurden.

Gründe für sicherheitswidriges Verhalten (Aktiver Fehler) – gleichzeitig Ansatzpunkte zur Verhaltensbeeinflussung:

Gründe für sicherheitswidriges Verhalten

Nichtwissen und Nichtkönnen lassen sich mit der Vermittlung von Informationen, beispielsweise im Rahmen eines Sicherheitsgesprächs oder durch das Trainieren von Fertigkeiten, ins Gegenteil verkehren. Bei Nichtdürfen und Nichtmüssen bedarf es mutiger Schritte seitens der Entscheidungsträger und bei Nichtwollen der ganzen Überzeugungskraft der Führungsverantwortlichen.

Pandemieaufklärung sowie Pandemieberatung haben bislang ganz überwiegend mit Methoden der Verhaltensprävention versucht, das Risikoverhalten der Verbraucher/Klienten günstig zu beeinflussen. Das Ziel ist nicht erreicht worden, denn die Prävalenz infektionsabhängiger Erkrankungen hat sich nicht vermindert. Erst wenn auch über verhältnispräventive Maßnahmen das „Setting“ verändert wird, könnte die Chance steigen, verhaltenspräventive Maßnahmen zu realisieren.

Hinweise Virus SARS-CoV-2

Latente Bedingungen für die Entstehung von kritischen Situationen und Unfällen werden durch Organisationsentscheidungen geschaffen. Geht man auf organisatorischer Ebene von falschen Voraussetzungen aus, zum Beispiel von einer zu knapp veranschlagten Zeit für einen Vorgang oder einem Personalkontingent, welches im Vertretungsfall zu knapp bemessen ist, dann werden sich solche Entscheidungen erst später bemerkbar machen – dann nämlich, wenn der Mensch im System einen aktiven Fehler begeht. Weitere latente Unfallbedingungen sind fehlende Unterweisungen, eine problematische Arbeitszeitgestaltung oder die fehlende Wartung von Betriebsmitteln.

Wir unterstützen Sie in allen Bereichen der betrieblichen Arbeitssicherheit, bei der vorbeugenden Verhütung von Arbeitsunfällen und der ergonomischen Gestaltung ihrer Arbeitsplätze. Wir berücksichtigen dabei Ihre betrieblichen Ziele für Planung und Umsetzung der Arbeits- und Gesundheitsschutzmaßnahmen.

Arbeitsplatzgestaltung Arbeitsplatzgestaltung

Wir führen die arbeitssicherheitstechnische Betreuung für kleine und mittlere Betriebe durch, wie es von den Berufsgenossenschaften und der gewerbeaufsicht gefordert wird.

ArbeitgeberInnen müssen den Arbeitsschutz im Unternehmen nachweisbar organisieren. Verpflichtend ist die Organisation der folgenden Bereiche:

• Verantwortlichkeit von ArbeitgeberIn für den betrieblichen Arbeitsschutz,
• Sicherstellung der sicherheitstechnischen und arbeitsmedizinischen Betreuung,
• Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen,
• Beseitigung von Mängeln,
• Durchführung von Wirksamkeitskontrollen,
• Prüfung von Arbeitsmitteln,
• Durchführung von Unterweisungen,
• Sicherstellung der arbeitsmedizinischen Vorsorge,
• Sicherstellung von Notfallmaßnahmen(Erste Hilfe, Brandschutz, Evakuierung),
• Durchführung von Sitzungen des Arbeitsschutzausschusses (mit mehr als 20 Beschäftigten),
• Zusammenarbeit mehrerer ArbeitgeberInnen (z.B. bei Großaufträgen, auf Baustellen u.a.).
• Bestellung von Sicherheitsbeauftragten.

ArbeitsplatzgestaltungDie Pflicht des Arbeitgebers aus dem ASiG, unter bestimmten Voraussetzungen Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit zu bestellen, kann nach § 19 ASiG auch "dadurch erfüllt werden, daß der Arbeitgeber einen überbetrieblichen Dienst von Betriebsärzten oder Fachkräften für Arbeitssicherheit zur Wahrnehmung der Aufgaben nach § 3 oder § 6 verpflichtet."

Das Angebot für Einrichtungen mit weniger als 10 Mitarbeitern umfasst eine Grundbetreuung, die mindestens alle 5 Jahre erfolgen muss, und eine anlassbezogene Betreuung, die Sie nach Wunsch beauftragen.

Zur Beurteilung der Sicherheitsorganisation gehen wir gemeinsam eine Liste der gesetzlichen und berufsgenossenschaftlichen Forderungen durch. So können Sie überblicken, wo Sicherheitsmängel bzw. Risiken bestehen. Bei der Begehung weise ich Sie auf Gefährdungen hin und gebe Ihnen Hinweise zu deren Vermeidung. Im Anschluss erhalten einen ausführlichen Bericht.

Arbeitsplatzgestaltung

Seit dem 1. Januar 2011 gilt für alle Einrichtungen mit mehr als 10 Mitarbeitern die neue berufsgenossenschaftliche Vorschrift DGUV V2.

Die neue Regelbetreuung besteht aus zwei Teilen:

  • einer Grundbetreuung mit festen Einsatzzeiten,
  • einer betriebsspezifischen Betreuung (für den konkreten Bedarf Ihrer Einrichtung).
  • Bei allen Betreuungsmodellen. Regelbetreuung, Grundbetreuung, anlassbezogene Betreuung, betriebsspezifische Betreuung, alternativ bedarfsorientierte Betreuung, Unternehmermodell, unterstütze ich Sie, Prozesse sicher und störungsfrei zu gestalten und die Leistungsfähigkeit sowie die Leistungsbereitschaft der Beschäftigten zu fördern.

    Ich führe Schulungen zu bestimmten Themen durch. Neben der sicherheitstechnischen Regelbetreuung stehe ich auch für einzelne Maßnahmen zur Verfügung. Wenn sich z.B. die Behörde (Gewerbeaufsicht, Amt für Arbeitsschutz, Gesundheitsamt) oder die Berufsgenossenschaft zur Betriebsprüfung angemeldet hat, bereite ich Sie und Ihren Betrieb auf diesen Besuch vor.

    Ich biete Ihnen eine umfassende sicherheitstechnische Betreuung Ihrer Einrichtung in Hamburg und Umgebung an. Unterstütze Sie, Prozesse sicher und störungsfrei zu gestalten und die Leistungsfähigkeit sowie die Leistungsbereitschaft der Beschäftigten zu fördern.

    Raif Özalan
    Sicherheitsingenieur

    Arbeitsplatzgestaltung Arbeitsschutzorganisation

    Text?

    Arbeitsplatzgestaltung und Gefährdungsbeurteilung stehen für eine optimale, wirtschaftliche, menschengerechte Gestaltung des Arbeitsablaufes. Belastungen und Beanspruchungen sind dann ausgewogen. Sie ist nicht gleichzusetzen oder zu verwechseln mit der Arbeitsorganisation, die sich wiederum mit den betriebswirtschaftlichen Rahmenbedingungen für das Funktionieren von Arbeitssystemen beschäftigt.

    Als Fachkraft für Arbeitssicherheit unterstütze ich Unternehmen bei der Umsetzung der gesetzlich geforderten Maßnahmen in den Bereichen Arbeitsschutz, Brandschutz und Gesundheitsschutz. Zu meinen Leistungen zählt unter anderem die Stellung der Fachkraft für Arbeitssicherheit, die Ausarbeitung der gesetzlich geforderten Gefährdungsbeurteilung, sowie Schulung und Unterweisung der Mitarbeiter zu allen gesetzlich geforderten Themen im Arbeits-, Brand- und Gesundheitsschutz.

    Ich möchte mich Ihnen kurz vorstellen:

    Als Hamburger sicherheitstechnische Ingenieurdienstleister unterliegt mein Handeln jederzeit hanseatischen Werten. Ein Handschlag verpflichtet stärker als ein Vertrag und zu Aussagen steht man auch in schweren Zeiten. Daher sind Ehrlichkeit und Verlässlichkeit Grundüberzeugungen, die zu gegenseitigem Vertrauen führen und für mich als Voraussetzung einer guten und erfolgreichen Zusammenarbeit gelten.

    Als REFA-Fachingenieur war ich lange Zeit im Vorstand einer Migrantenorganisation im Bereich Wirtschafts- und Sozialwissenschaften tätig und weiß daher, wie vielfältig die Aufgaben sind, die Sie als Vorstand oder Leitung zu bewältigen haben. Um Sie zu unterstützen, biete ich Ihnen meine Dienstleistung an.

    Nach der Schulzeit habe ich eine Ausbildung zur Maschinenschlosser durchlaufen und in diesem Beruf eine langjährige Berufserfahrung in verschiedenen Positionen erworben.

    Das Studium des Fahrzeugtechniks / Flugzeugbaus an der Fachhochschule Hamburg beendete ich als Diplomingenieur. Im Laufe meiner Tätigkeit als Wirtschaftsingenieur und technischer Leiter und Kfz-Sachverständiger übernahm ich Aufgaben im Arbeitsschutz und ließ mich zur REFA-Wirtschaftsfachingenieur (Industrial Engineering und Prozessmanagement) und Sicherheitsingenieur weiterbilden.

    Die Erfahrung aus den drei Bereichen möchte ich Ihnen als Sicherheitsingenieur -Fachkraft für Arbeitssicherheit- und technischer Sachverständiger zur Verfügung stellen.

    Belastung, Beanspruchung

    Ziel der Arbeit ist die Definition eines Prozesses, sie sollte so idealtypisch modelliert sein, dass es zu mindenst innerhalb einer Branche allgemeingültig, anpassbar und anwendbar ist.

    Eine geignete betriebliche Arbeitsschutzorganisation (§§ 5 bis 7 ASiG) ist nicht alles. Aber die beste Grundlage für eine langfristig positive Entwicklung des Unternehmens und zur Gewährleistung eines angemessenen Arbeits- und Gesundheitsschutzes. Der praktizierte Arbeitsschutz ist ein wichtiger Teil des prozessorientierten, integrierten Managementsystems. Bei Fragen kontaktieren Sie mich bitte per Telefon oder E-Mail.

    Geschäftsprozess